Ernährungslehre in der Sekundarstufe II

In der Oberstufe kann Ernährungslehre als neu einsetzendes Fach in Kombination mit einer klassischen Naturwissenschaft (Biologie, Chemie, Physik) im mathematisch-naturwissenschaftlichen Aufgabenfeld gewählt werden und einen naturwissenschaftlichen Schwerpunkt bilden.

Sowohl in der Einführungsphase als auch in den beiden Qualifikationsphasen werden regelmäßig 2-3 Grundkurse angeboten. Leistungskurse werden nicht angeboten. Wird Ernährungslehre bis zum Abitur schriftlich belegt, kann Ernährungslehre als 3. oder 4. Abiturfach gewählt werden.

Die Grundkurse werden i.d.R. in einem Wochenstundenumfang von drei Stunden unterrichtet. Der Unterricht findet in Doppelstunden und einer Einzelstunde oder nur in Doppelstunden statt, wobei eine der beiden Doppelstunden dann alle 14 Tage stattfindet.

Räumliche und mediale Ausstattung

Für alle Inhaltsfelder stehen Materialien, die gemeinsam mit der Fachschaft Biologie für Experimente genutzt werden, zur Verfügung. Im naturwissenschaftlichen Gebäude wird der Raum 402 als Ernährungslehrefachraum genutzt. Dieser zur Verfügung gestellte Fachraum ist medial mit Beamer, Dokumentenkamera, Fernseher und DVD-Player gut ausgestattet. WLAN-Verbindungen können mit dem eigenen Laptop hergestellt werden. Des Weiteren steht den Schülern*Innen ein Ernährungslehrefachraum im Hauptgebäude zur Verfügung. Dieser ist mit zehn Kochstellen, einer Spül- und Waschmaschine, einem Trockner sowie einem Beamer ausgestattet.

Experimente

Experimente mit Lebensmitteln und lebensmitteltechnologische Verfahren werden im Fachraum des NW-Gebäudes entsprechend den aktuellen Sicherheits- und Hygienebestimmungen, durchgeführt.
Da in den jeweiligen Biologiefachräumen keine Computer zur Verfügung stehen, werden die schulischen Computerräume genutzt, um digitale Nährwertberechnungen und Internetrecherchen durchführen zu können. Für individuelle anthropometrische Messungen (= Messungen am menschlichen Körper) der Schülerinnen und Schüler wird mindestens ein weiterer Unterrichtsraum zusätzlich genutzt.

Individualisiertes und kooperatives Lernen

Zur Erreichung der in den vier Kompetenzbereichen aufgeführten Teilkompetenzen (mehr – Link zum KLP) werden den Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten für individualisiertes und kooperatives Lernen gegeben, indem unterschiedliche Fach- und Unterrichtsmethoden zum Einsatz kommen. Das allgemeine Unterrichtskonzept ermöglicht sowohl Projektunterricht als auch verschiedene Formen selbstgesteuerten Lernens in Kleingruppen unter Einbeziehung des Computers.

Leitgedanke

Ein Leitgedanke des Schulprogramms ist ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit, das physische, psychische und soziale Faktoren unter besonderer Berücksichtigung der Nachhaltigkeit mit einbezieht. Besondere Beachtung findet dabei das Zusammenleben der Schülerinnen und Schüler aus sehr vielen verschiedenen Kulturen.
Dieser Leitgedanke soll im Fachunterricht deutlich werden.

Gute Anbindung

Als städtische Schule in zentraler Lage bietet das RHG eine gute Anbindung sowohl an den Wochenmarkt und verschiedene Supermärkte als auch an städtische Institutionen, die zu Unterrichtszwecken genutzt werden. In Kooperation mit Edeka können Lebensmittel erworben und Fachseminare mit selbst gesetzten Schwerpunkten, wie z.B. die Organisationsschritte für ein gesundes Frühstück und die damit verbundenen Preiskalkulationen, durchgeführt werden. Weitere Erzeugerbetriebe sind zudem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Zusammenarbeit

Intensive Zusammenarbeit besteht mit den Eltern der Schulpflegschaft und dem Förderverein, die in Zusammenhang mit der Fachschaft Ernährungslehre für das leibliche Wohl an außerunterrichtlichen Terminen sorgen. Für die Zeit nach Corona ist von der Elternschaft einmal wöchentlich ein gesundes Frühstück geplant.

Frau Renseler-Schneider
m.renseler-schneider(a)rhg-krefeld.de
Frau Rieks
s.rieks(a)rhg-krefeld.de
Frau Dr. Romeike
j.romeike(a)rhg-krefeld.de