Wasserspender

Eine ausreichende Versorgung mit Wasser während der Schulzeit fördert die Gesundheit und steigert die Konzentrationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus möchten wir dazu beitragen, den Müllberg in unserer Schule in Form von PET- und Plastikflaschen oder Tetrapacks zu reduzieren.

Deshalb können Schüler und Lehrer am Automaten die eigene mitgebrachte Flasche jederzeit mit frischem Tafelwasser auffüllen. Hierbei kann gewählt werden zwischen kaltem Sprudelwasser oder gekühltem stillen Wasser.

Einige Basisinformationen zum Wasserspender

Das Versorgungskonzept der Schülerinnen und Schüler mit Erfrischungsgetränken  funktioniert zukünftig ohne Einsatz von Personalressourcen und ohne großen Aufwand für Logistik, Kühlung und Lagerung. Dieser Tafelwasserautomat  ist jederzeit für die Schülerinnen und Schüler zugänglich und stellt gekühltes Wasser in stiller oder mit Kohlensäure versetzter Form zur Verfügung. Aus gesundheitlichen Gründen haben wir entschieden, auf zuckerhaltige Säfte oder Limonadenzusätze zu verzichten.

Wir haben uns mit dem Gerätebetreiber auf eine sehr einfache Form der Bezahlung geeinigt. Es werden in manchen Pausenzeiten durch Schülerinnen und Schüler Getränkekarten mit einem Guthaben von 25 Litern Wasser zu einem Preis von 5,- EUR zzgl. einmaligem Pfand (in Höhe von 5 EUR)  verkauft werden. Dies entspricht einem Getränkepreis von 20 Cent pro Liter, wobei das Gerät die Auswahl zwischen zwei Dosierungen ermöglicht, die dann entsprechend abgerechnet werden (0,5 Liter = 10 Cent / 0,75 Liter = 15 Cent). Die Karten sind mit einer individuellen Nummer versehen, die sich der Besitzer merken oder fotografieren kann, um eine eventuell verloren gegangene Karte wieder zuordnen zu können.

Wir bieten außerdem eine Auswahl an hochwertigen ein- und doppelwandigen Edelstahlfalsche zu einem Sonderpreis von 19 EUR (500ml) und 21 EUR (750ml) für die Befüllung am Automaten an.

Hier unten finden Sie einige Informationen rund ums Trinken, der Sauberkeit unseres Wassers und der Auswahl einer geeigneten Trinkflasche.

Ansprechpartner:
Herr Heckens (m.heckens@rhg-krefeld.de)

weitere Informationen:
Wasser und Trinken

Viele Kinder und besonders Schulkinder leiden heutzutage an einer „Wassernot-Erkrankung“, dabei handelt es sich um eine fortschreitende Dehydration mit folgenschweren Auswirkungen auf die Gesundheit. Symptome der „Wassernot-Erkrankungen“ im Anfangsstadium sind: Kopfschmerzen, Energie- und Leistungsabfall in der Schule, Unkonzentriertheit, Vergesslichkeit, Aggressivität sowie folgend auch chronische Erkrankungen u.v.m.

Die Hauptenergiequelle des Gehirns ist die sogenannte Hydroelektrizität. Wenn Sie und Ihre Kinder zu wenig Wasser getrunken haben, kommt es zu einer Unterversorgung des gesamten Organismus mit dem Lebenselixier Wasser. Ein Energiemangel ist die Folge, die sie nur mit einer konsequenten Zufuhr von reinem Quellwasser wieder normalisieren können. Gerät der Wasserhaushalt ins Ungleichgewicht, wird der Organismus zudem sukzessive übersäuert. Die Übersäuerung des Körpers ist im Grunde genommen die Volkskrankheit Nr. 1, in der zahlreiche Krankheiten ihren Ursprung finden.

Ihre Kinder verbringen jeden Tag zahlreiche Stunden hier in der Schule und leider müssen wir immer wieder beobachten, dass viele Kinder ohne eine ausreichende Getränkeversorgung 6 – 8 Schulstunden absolvieren müssen.

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen, trägt die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit in Form von zuckerfreien Getränken massiv zu einer höheren geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit bei. Tatsächlich sehen wir jedoch immer wieder Kinder, die nach bereits vier Unterrichtsstunden auffallende Konzentrationsmängel aufweisen und damit nicht mehr aufmerksam den Unterrichtsinhalten folgen können.

Bei Kindern ist der Wasseranteil am Körpergewicht mit 75 Prozent am höchsten, bei Frauen beträgt er nur 46 Prozent. Dementsprechend müssen Kinder auch im Vergleich zu ihrem Körper deutlich mehr trinken als Erwachsene. „Sie benötigen daher regelmäßig über den Tag verteilt Getränke und zusätzlich wasserreiche Lebensmittel wie zum Beispiel wasserreiches Obst und Gemüse“ (www.dge.de). Auch in der Schule sollten Kinder und Jugendliche die Gelegenheit haben, nicht nur in den Pausen, sondern nach Bedarf auch im Unterricht zu trinken.

Für Kinder und Jugendliche wird eine Getränkemenge von 1 – 1,5 Liter pro Tag empfohlen von denen rein rechnerisch 0,50 – 0,75 Liter während der Schulstunden getrunken werden sollten.

Richtwerte für die Aufnahme von Wasser durch Getränke in ml pro Tag:

1 bis unter 4 Jahre: 820 ml
4 bis unter 7 Jahre: 940 ml
7 bis unter 10 Jahre: 970 ml
10 bis unter 13 Jahre: 1170 ml
13 bis unter 15 Jahre: 1330 ml
15 bis unter 19 Jahre: 1530 ml

(Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.)

Diese Mengen lassen sich zukünftig einfach an unserem Automaten abrufen!

Tafelwasser ist ein „künstlich“ hergestelltes Erfrischungsgetränk. In der Regel besteht Tafelwasser aus Trink-, also Leitungswasser, das mit weiteren Zutaten angereichert oder veredelt wurde.

Bereits seit Jahrzehnten kommen diese Technologien in zahlreichen Niederlassungen der Systemgastronomie zum Einsatz, um dort den Durst von Kunden mit Wasser oder zuckerhaltigen Mixgetränken zu löschen.

Tafelwasseranlagen reinigen dabei das verwendete Leitungswasser noch einmal zusätzlich in drei verschiedenen Reinigungsstufen, kühlen es und versetzen es auf Wunsch mit Kohlensäure. In den zusätzlichen Reinigungsstufen werden dabei, neben Schweb- und Geschmacksstoffen, auch alle Keime und Bakterienstämme zuverlässig beseitigt. Die Behandlung des Wassers erfolgt dabei mit extrem feinen Hygienefiltern mit 5 Mikron  und mit UV-C Leuchten, die am  Ein- und Ausgang der Leitungen Bakterien und Keime zerstören.

Die Qualität des Trinkwassers wird in Deutschland durch die Trinkwasserverordnung geregelt. In ihr werden genaue Angaben zur Wasseraufbereitung gemacht sowie Grenzwerte für Inhaltsstoffe festgelegt. Vor allem für schädliche Substanzen wie Nitrat oder Chlorid gibt es strenge Grenzwerte. Die Schadstoffgrenzen sind beim Wasser schärfer als bei anderen Lebensmitteln und somit ist Trinkwasser das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Dafür, dass unser Trinkwasser ein Qualitätsprodukt bleibt, sorgen über 6000 Wasserversorgungsunternehmen. Die deutschen Trinkwasserkontrollen gehören zu den schärfsten weltweit. Sie garantieren Trinkwasser in Spitzenqualität. Über 99 Prozent des deutschen Trinkwassers sind ohne Beanstandungen.

Auch unser Wasserlieferant, die SWK Krefeld, unterliegt diesen Richtlinien und bietet jederzeit die Einsicht in die Analysewerte Ihrer Trinkwasserproduktionsstätten (https://www.swk.de/trinkwasser/analyse-qualitaet.html).

Damit können wir vom höchsten Qualitätsstandard für die Versorgung Ihrer Kinder ausgehen.

Grundsätzlich möchten wir zu diesem Thema weder Sie noch eines unserer Kinder bevormunden und freuen uns über jedes wieder befüllbare Gefäß, das im täglichen Gebrauch zur Anwendung kommt.

Dennoch möchten wir eine Empfehlung aussprechen, die mit ihren zahlreichen Vorteilen eine dauerhafte, stabile und sichere Lösung für Sie und Ihre Kinder bieten kann.

Der Betreiber des Gerätes hat uns eine Auswahl an sehr hochwertigen, ein- und doppelwandigen Edelstahlflaschen vorgestellt, die materialbedingt eine hohe Stabilität aufweist und damit Langlebigkeit im Einsatz ermöglicht. Die doppelwandigen Flaschen isolieren die abgefüllten Getränke thermisch, sodass Wasser über Stunden kalt oder im Winter wahlweise warm gehalten werden kann. Die Flaschen sind in verschiedenen Farben erhältlich. Entsprechende Muster können Sie jederzeit bei uns besichtigen.

Diese Flaschenmodelle werden uns von der Firma PureWater Consulting zu Vorzugspreisen angeboten,  die deutlich unter den UPE´s  der Hersteller liegen.

Gar nicht geeignet ist die Verwendung und Wiederbefüllung von bereits benutzten PET- Einwegflaschen. Die Wiederbefüllung birgt massive Gesundheitsrisiken durch drohenden Bakterienbefall und chemische Abbauprodukte, die unter Licht-, Temperatur- und  Kohlensäureeinfluss freigesetzt werden. (Bisphenole und Acetaldehyd)

Wir möchten Sie bitten, auch Ihr(e) Kind(er)   darüber zu informieren, da diese erfahrungsgemäß,  teils aus Unwissenheit, teils aus Bequemlichkeit,  immer wieder auf diese Flaschen zurückgreifen.

Wir haben uns mit dem Betreiber des Geräts auf eine sehr einfache, transparente und leicht zu handhabende Bezahlmethode verständigt:

Vergleichbar mit den bekannten Mensa – Karten, werden wir am ersten Schultag mit Guthaben geladene RFID-Karten (RadioFrequenzeIdentification) zum Kauf anbieten, mit denen am Automaten schnell und einfach die Flasche befüllt werden kann.

Die Karten werden mit einem Guthaben in Höhe von 5,00 geladen sein was dem Gegenwert von 25 Litern Wasser entspricht. Beim Erwerb werden wir zusätzlich eine Pfandgebühr in Höhe von 5 EUR pro Karte erheben, die bei Rückgabe oder Austausch der Karte natürlich erstattet wird. Der Kaufpreis für die erste Karte beträgt demnach 10,00 EUR, für jede neue Karte dann 5,00 EUR im direkten Austausch.

Dies entspricht einem Getränkepreis von 0,20 EUR pro Liter, wobei das Gerät die Auswahl zwischen zwei Dosierungen (0,50 Liter und 0,75 Liter) ermöglicht, die dann entsprechend abgerechnet werden (0,5 Liter = 0,10 EUR / 0,75 Liter = 0,15 EUR).

Die Entscheidung für dieses Projekt ist in unserem Hause nicht nur aufgrund der optimierten Versorgungssituation gefallen. Ein weiterer, nicht unwesentlicher Aspekt war die ökologische Nachhaltigkeit, die sich auf mehreren Ebenen bemerkbar macht:

Davon ausgehend, dass jedes Kind bisher seinen Tagesbedarf von 1 Liter,  während der Unterrichtszeit in Form von 2 x 0,50 Liter PET – oder Plastikflaschen gedeckt hat, so könnten wir (vorausgesetzt alle Teilnehmer schließen sich der Versorgungsform an) in nur einem Schuljahr bis zu 360.000 0,50 Liter PET und Plastikflaschen einsparen. Diese Menge entspricht der Anzahl von 450 Paletten oder 14,5 LKWs mit 40 Tonnen Ladevolumen, die aneinandergereiht eine Schlange von rund 250 Metern verursachen.

So können wir einerseits gemeinsam einen Beitrag für die Umwelt leisten. Des Weiteren können Sie so Zeit und finanziellen Aufwand für den Einkauf, die Lagerung und den Rücktransport der Flaschen zum Pfandautomaten einsparen.

Nicht zuletzt wird auch die in letzter Zeit stetig ansteigende Zahl an Einwegflaschen auf dem Schulhof reduziert, deren Entsorgung für uns zusätzlichen Aufwand bedeutet.

1. Beschichtung, diese sollte robust sein und aus PCB-freien Farben bestehen. Viele Angebote haben eine Tauchlackbeschichtung die eher sensibel ist und nach kurzer Zeit die Optik beeinträchtigt. Besser sind hier Pulverbeschichtungen.
2. Kombinierte Materialien: Flaschen mit lackierten und unilackierten Bestandteilen neigen an den nicht lackierten Teilen massiv zur Rostbildung, was nicht nur unschön sondern auch unhygienisch ist. Gerade bei der Reinigung in der Spülmaschine ist dies sehr schnell der Fall…
3. Bei der Auswahl immer darauf achten, dass man Deckel und Dichtungen nachbestellen kann. Ist dies nicht der Fall muss meist eine komplett neue Flasche gekauft werden.
4. Bei Edelstahlflaschen immer darauf achten, dass es sich um hochwertigen Edelstahl handelt. Minderwertige Materialien haben nicht nur einen schlechten isolierenden Wirkgrad, sie neigen auch massiv zur Bildung von Flugrost und Rost im Bereich des Mundstückes.
5. Das Volumen der Flasche nicht zu groß wählen. 0,50-0,80 Liter reichen vollkommen aus, da ansonsten die Flasche zur schwer und unhandlich wird. Da die Kinder immer nachfüllen können, ist ein großes Volumen nicht von Vorteil.
6. Vorsicht bei No-Name-Internetprodukten aus China. Hier gibt es zahlreiche Angebote mit den abenteuerlichsten Qualitäten. Viele Angebote ähneln den Markenprodukten zwar vom Aussehen, sind jedoch qualitativ eher minderwertig.