Aktuelles vom RHG
Physik-Profil bei freestyle-physics
- 24. September 2026
- Gepostet von: RHG-Redaktion
- Kategorie: Wettbewerbe
Wie schon im vergangenen Schuljahr, so nahm der Kurs Physik-Profil auch dieses Mal zusammen mit einem Schüler der Klasse 10C an freestyle-physics, einem jährlich stattfindenden Schülerwettbewerb, teil. Schüler(innen) der Jahrgangsstufen 5 bis 13 haben hierbei im Vorfeld drei Monate Zeit, anspruchsvolle Aufgaben mit physikalischem Hintergrund zu bearbeiten, um die Ergebnisse anschließend gemeinsam an der Universität Duisburg-Essen in der Zeit vor den Sommerferien zu präsentieren.
In diesem Jahr entschieden sich die Schüler(innen) für die Umsetzung verschiedener Projekte. Da pro Tag jeweils nur ein Projekt an den Start ging, haben wir an drei verschiedenen Tagen (07.07.26, 08.07.26 und 10.07.26) am Wettbewerb teilgenommen.
Unter den möglichen Disziplinen fiel die Wahl auf den Bau eines Mausfallenboots, eines Fahrzeugs für einen Crashtest und die Konstruktion einer Wasserrakete.
Alle Projekte wurden zu Beginn des jeweiligen Wettbewerbs auf Tischen ausgestellt und den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern präsentiert, so dass wir schon im Vorfeld die konkurrierenden Fahr- und Flugzeuge in Augenschein nehmen konnten.
Entsprechend der Anmelde- und Startnummer wurden im Anschluss die einzelnen Gruppen aufgerufen, um ihre Modelle einer Jury zu präsentieren, welche die Einhaltung der Bau- und Konstruktionsvorgaben streng überprüfte. Nur jene Modelle, die diesen strengen Blicken standhielten, wurden zum Wettbewerb zugelassen. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl wurden die Projekte in drei verschiedenen Zeitslots präsentiert und vorgeführt.
Um der Langeweile in der Zwischenzeit entgegenzuwirken, wurden von der Uni Duisburg-Essen verschiedene Rundgänge auf dem Campus, Besuche der Labore und Vorträge in schülergerechter Form angeboten. Hierbei ging es u.a. um die Entstehung von Planeten, die Meteorologie und das sogenannte NanoSchoolLab, einem außerschulischen Schülerlabor, in dem die Teilnehmer(innen) selbstständig experimentieren und unter Anwendung moderner Geräte wie einem Rasterelektronenmikroskop die Welt der Nanotechnologie entdecken konnten.
Abgerundet wurde der Tag durch das kulinarische Angebot mit Currywurst und Pommes oder der Möglichkeit, in der Uni-Mensa zu essen. Über den Tag wurde auch Eiscreme in verschiedenen Geschmacksrichtungen ausgegeben, die vor unseren Augen unter Zugabe von Stickstoff hergestellt wurde.
Nachdem wir uns mit dem Umfeld näher vertraut gemacht hatten, wurde es Zeit für die einzelnen Disziplinen.
Beim Mausefallenboot ging es darum, ein schwimmfähiges Objekt zu konstruieren, das nur durch die Spannkraft einer handelsüblichen Mausefalle angetrieben wird und eine vorgegebene Wegstrecke in möglichst kurzer Zeit zurücklegt.
Dieses Projekt wurde von zwei Schülerinnen aus dem Jahrgang 7 umgesetzt, die bereits im Jahr zuvor das Profil belegten. Für die Teilnahme am Wettbewerb haben sie sich die letzten drei Monate dem derzeitigen Physik-Profil angeschlossen.
Das Boot meisterte die zurückzulegende Strecke in der Bravour und die Mädchen, wie auch wir, waren sehr stolz auf ihre Arbeit.
Für den Bau eines Fahrzeugs, das einen Crashtest übersteht, entschieden sich insgesamt acht Schüler(innen), die das Projekt in drei Gruppen umsetzten. Das Fahrzeug musste eine Rampe in einer vorgegebenen und nicht zu überschreitenden Zeit herunterfahren und dabei einen bis zum Rand gefüllten Becher mit Wasser transportieren. Das Ziel dabei war, möglichst wenig Wasser zu vergießen.
Auch in dieser Disziplin erreichten alle drei Gruppen respektable Ergebnisse, da in keinem der Becher beim Aufprall das gesamte Wasser verschüttet wurde.
Im letzten Projekt bestand die Herausforderung darin, eine Rakete zu starten, die nur durch den Ausstoß von Wasser angetrieben wird und eine möglichst lange Zeit in der Luft bleibt.
Hieran nahmen sechs Schüler teil, die den Bau in zwei Gruppen umsetzten.
Der Nervenkitzel bestand zum einen in der Hoffnung, dass die Raketen auch wirklich abheben und zum anderen in der Tatsache, dass es nur einen Start pro Team gab.
Zu unserer Beruhigung hoben beide Raketen ab und erreichten gute Flugzeiten. Alle Schüler waren zufrieden und der eine oder andere Teilnehmer aus unseren Reihen machte sich nach dem Flug sogar schon Gedanken zu möglichen Verbesserungen, die man gern im kommenden Durchgang umsetzen möchte. Die Motivation hierfür war entsprechend groß.
Am Ende stand für uns fest …
Es waren gelungene Tage mit viel Spannung, Spaß und lehrreichen Veranstaltungen.
Ein Schüler machte sogar die Erfahrung, dass Physik verbindet – und das nicht nur auf Teilchenebene. J
M.Heinrich
Impressionen:
Videos:
























