Aktuelles vom RHG
Was kannst du tun, damit die Erinnerung bleibt?
- 23. April 2026
- Gepostet von: RHG-Redaktion
- Kategorie: Veranstaltungen
Am Dienstag, 21.04.26, besuchten die Religionskurse der 10. Jahrgangsstufe im Rahmen des Unterrichtsvorhabens “Kirche zur Zeit des Nationalsozialismus” die Ausstellung “Holo-Voices” in Essen an der Zeche Zollverein.
Nach einer reibungslosen Fahrt bei Sonnenschein konnten wir in Halle 8 sowohl Eindrücke aus dem Leben der Zwangsarbeit im Ruhrgebiet während des Nationalsozialismus sammeln als auch das Leben von Inge Auerbacher und Kurt Salomon Maier kennenlernen, die beide die Deportation und das Leben im Konzentrationslager während des Zweiten Weltkriegs überlebten.
Neben ausgestellten biographischen Eckdaten und Lebensgewohnheiten aus dieser Zeit erlebten wir Inge Auerbach hautnah. Im Hologramm-Theater konnten wir dank neuster Technik dem Hologramm von Inge Auerbacher gezielte und individuelle Fragen zu ihrem Leben, ihrem Glauben und ihrer Einstellung stellen, die sie uns direkt beantwortete. Diese moderne Hologramm-Technologie ermöglicht, die Erinnerungen von Inge Auerbacher lebendig und interaktiv erfahrbar zu machen.
So erzählte uns Inge Auerbacher eindrucksvoll von ihren Erfahrungen während der Zeit des Nationalsozialismus, von Ausgrenzung, Verfolgung und dem Alltag in einer von Angst geprägten Zeit. Sie berichtete von ihrer Auswanderung nach New York und sprach auch ernste und prägende Worte an die nächste Generation – nämlich, dass Toleranz und das Lernen voneinander niemals aufhören darf. Das war eine einzigartige Erfahrung, die uns bestimmt noch lange im Gedächtnis bleiben.
Die Geschichten haben uns auch auf der Rückfahrt beschäftigt und uns vor Augen geführt, wie wichtig Erinnerung, Respekt und Menschlichkeit sind. Und da – wie in der Ausstellung selbst – Bilder meist mehr ausdrücken als Worte, folgen Impressionen von unserer Exkursion.
K.Weikamp
weitere Impressionen:












